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Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange

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An einem kalten Morgen mit Smoothie in den Tag starten – das geht besonders gut mit diesem warmen Tee-Smoothie. Dank Ingwer, Karotte und Orange versorgt Dich jeder Schluck mit einem Heer von wichtigen Nährstoffen!

Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange - Bild 1

An dem derzeit allgemein verbreiteten Vorsatz, sich gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen, gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen. Auch wenn ich von Diäten nichts mehr halte lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der menschliche Körper Nährstoffe benötigt, die am besten aus einer Bandbreite an Lebensmitteln gewonnen werden.

Statistisch erfolgversprechender ist es natürlich, wenn der Vorsatz nicht zum 1. Januar gefasst wird. Langfristig nachhaltiger zeigt sich erhöhtes Wohlbefinden auch eher, wenn mit diesem Vorsatz nicht direkt eine lange Verbotsliste ausgestellt wird. Doch mit Blick auf all die Plätzchen, Glühweinchen und Festessen der Weihnachtszeit ist es keinesfalls verwundertlich, dass viele Menschen im Januar ein starkes Bedürfnis nach etwas Leichtem, Frischen, Nährstoffreichem haben.

Das ist einer der physiologischen Mechanismen, wie ein Nährstoffbedarf des Körpers zum Ausdruck kommt und man tut sich und seinen Zellen einen großen Gefallen, wenn man an dieser Stelle seinem Appetit folgt.

Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange - Bild 2

Warmer Smoothie im Winter

Regelmäßige Leser wissen inzwischen, dass ich als Frühstücksfan überraschend zum Flüssigfrühstücker wurde, der sich mit Smoothies oder auch einem verstärkten Kaffee am Vormittag deutlich wohler fühlt. Im Herbst wurde es damit etwas problematischer, da ich mich in der kalten Jahreszeit mit gekühlten Getränken sehr schwer tue und somit die meisten Smoothies aus dem Rennen sind.

Immer nur Kaffee-Smoothie ist mir auch nix und so stieß ich bei meiner Suche auf die weniger bekannten warmen Smoothies. Offensichtlich bin ich nicht die Einzige, die an einem kalten Herbst-/Winter-/Frühlingsmorgen etwas Warmes, Nährstoffhaltiges, Sättigendes schlürfen möchte. 

An dieser Stelle ist der Tee-Smoothie ein ganz hervorragender Retter im Sinne der Nährstoffzufuhr. Im Gegensatz zu vielen Smoothies ist dieser Tee-Smoothie deutlich flüssiger und weniger cremig, da die üblichen Bananen oder Nussmus fehlen.

Stattdessen punktet er mit einer säuerlich-fruchtigen Note, die schon geschmacklich an der dabei sichergestellten Vitamin-C-Versorgung gar keinen Zweifel aufkommen lässt. Insofern eignet sich dieses warme Wohlfühlgetränk auch super zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange - Bild 3

Die Zutaten des Tee-Smoothies

Es gibt wieder einige Möglichkeiten der Abwandlung und Optimierung des Herstellungsprozesses, die ich zu jeder der wenigen Zutaten am besten einzeln erkläre.

Tee

Prinzipiell lässt sich natürlich jede Teesorte verwenden, die man sonst auch gern trinkt. Für ein geschmacklich rundes Profil im Smoothie und für das Zusammenspiel mit den restlichen Zutaten empfehle ich einen roten Tee mit säuerlicher Note. Am besten verwendet man einen nicht-aromatisierten Tee, damit die Zutaten nicht vom Aroma überdeckt werden.

Diese Tees sind manchmal nicht so einfach zu finden, aber ein einfacher Hagebuttentee erfüllt hier völlig seinen Zweck. Im Drogeriemarkt wird man inzwischen erfreulicherweise auch bei den Eigenmarken fündig, was aroma-freie Teesorten angeht.

Orangen

Dieser Smoothie ist absolut perfekt zur Verwendung von Orangen, die sich nur widerwillig schälen lassen. Das einfachste Vorgehen ist, Orange wie beim Filetieren mit einem scharfen Messer zu schälen. Das Video zeigt Dir in den ersten 30 Sekunden, wie es geht. 

Doch statt kleine Filets auszuschneiden, wird, die komplette Oragen ohne Innenstrunk verwendet. Wenn es ganz schnell gehen muss, geht auch Orangensaft, wobei an dieser Stelle natürlich die Ballaststoffe nicht mehr enthalten sind.

Karotten

Ich habe zwei mittelgroße Karotten verwendet (ca 150-200 g) und diese geschält, da manchmal von der äußeren Schicht ein recht erdiger Geschmack kommt. Anstelle der frischen könnte man auch (neutral) gedünstete Karotten verwenden oder – fertiges Püree aus dem Babygläschen. Durch Karottensaft ließen sich die Möhren auch ersetzen, dabei entgehen Dir allerdings die sättigenden Ballaststoffe.

Ingwer

Ich mag eine dezente Ingwernote und verwende ein etwa daumengroßes Stück (Spitze bis zum ersten Gelenk). Wer größere Daumen hat als er Ingwer mag, reduziert einfach 😉 . Falls Du unsicher bist, dann starte einfach mit einem kleinen Stückchen und arbeite Dich nach oben. Theoretisch lässt sich auch getrockenetes Ingwerpulver statt des frischen verwenden, ich finde das Pulver jedoch geschmacklich etwas „anstrengender“.

Zimt

Bei diesem beliebten Gewürz wird manchmal gewarnt, dass übermäßiger Verzehr schädlich sein könnte. Dies bezieht sich allerdings nur auf den gängigen (Cassia) Zimt. Die etwas teurere Ceylon Sorte bietet dem Körper hingegen eine Menge wertvolle Stoffe ohne mögliche Nachteile. Inzwischen bieten auch größere Supermärkte diese Zimtsorte an.

Honig

Ein Süßungsmittel wie Honig ist in diesem Tee-Smoothie optional, da viele Faktoren den Geschmack der ungesüßten Variante beeinflussen. Bei eher sauren Orangen und „naja“-Möhren ist ein Löffel guter Honig sehr empfehlenswert, insbesondere da echter Imkerhonig ebenfalls Mineralstoffe beisteuert. Natürlich kannst Du auch jedes andere Süßungsmittel verwenden.

Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange - Bild 4

Smoothie mit Karotten, Ingwer und Orangen zubereiten

Ein wesentlicher Aspekt bei der Zubereitung von Smoothies ist natürlich das Gerät, das aus den Zutaten ein Getränk zaubert. Mit einem Hochleistungsmixer wie dem Vitamix sind rohe Möhren kein Problem. Günstigere Geräte stoßen da wahrscheinlich schnell an ihre Grenzen. Sicherlich macht jeder Mixer aus den Zutaten ein verzehrbares Endprodukt. Ob es allerdings den Namen „Smoothie“ (vom englischen Wort für „glatt“ oder „samtig“) verdient, ist dann eine andere Frage.

Ich habe dieses Smoothierezept mit dem Mixer-Aufsatz für meine Kenwood Cooking Chef zubereitet und der kriegt die Karotten so klein, dass ich nicht auf Stückchen beißen muss. Da kann ich guten Gewissens grobe Stücke einwerfen. Einem weniger starken Mixer kannst Du unter die Arme greifen, indem Du die Möhren vorher fein raspelst oder dünstest. Auch Karottenpüree oder eben der weniger sättigende Karottensaft sind Alternativen.

Achtung

Viele Mixer sind nicht für die Arbeit mit heißen Zutaten konzipiert. Wenn es nicht ausdrücklich in der Gebrauchsanleitung steht, sollte man davon ausgehen, dass heißer Tee nicht in den Mixer gefüllt werden darf. Mixer mit einem soliden Glaskörper oder heizbare Versionen wie der Thermomix und seine günstigen Geschwister sind für solche Aufgaben gut gerüstet. Alle anderen haben zwei Optionen:

  1. Tee am Vorabend zubereiten oder mit Eiswürfeln schneller abkühlen lassen. Nach dem Mixen wird der Smoothie umgefüllt und erwärmt.
  2. Mindestens eine der weiteren Zutaten wird durch den entsprechenden kalten Saft ersetzt (1/2 cup, ca. 125 ml). Das kühlt den Tee sofort soweit runter, dass das Mixen kein Problem ist.

Mit diesen Mixern ist das kein Problem

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UPDATE: Eine Leserin hat sehr richtig darauf hingewiesen, dass ein bisschen Öl hilft, das Vitamin A aus den Karotten besser aufnehmen zu können. (Vitamin A ist so wie E, D und K ein fettlösliches Vitamin.) Ein Teelöffel Öl nach Wahl (Olivenöl, Kokosöl, Walnussöl,…) kann also optional noch hinzugefügt werden, um die Ausbeute an Nährstoffen zu optimieren.

Wenn Du Smoothies oder einfach warme Getränke magst, dann besorge Dir gleich noch die benötigten Zutaten, damit auch Du morgen früh mit einem wärmenden, nährstoffreichen Smoothie in den Tag starten kannst!

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Menge: 1 Glas

Warmer Tee-Smoothie mit Ingwer und Orange

Warmer Tee-Smoothie mit Ingwer und Orange

Ein wärmendes Wohlfühlgetränk für die kalten Tage - egal ob als Frühstück oder zwischendurch, diese Vitaminbombe stärkt und ist lecker!

Vorbereitung 10 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten

Zutaten

  • 1 Glas (ca. 250 ml) roter Tee (zB. Hagebutte oder Hibiskus)
  • 2 Karotten, geschält
  • 1 große Orange
  • 1 Stück frischer Ingwer
  • 1/2 - 1 TL Zimt
  • 1 TL Honig (optional)
  • 1 TL Öl (optional)

Zubereitung

  1. Tee nach Anleitung zubereiten.*
  2. Inzwischen die Karotten und Orange schälen, vom Strunk befreien, in grobe Stücke schneiden und in den Mixer geben. Ingwerstück schälen und zusammen mit Zimt und eventuell Honig und Öl in den Mixer füllen. Tee dazugeben und anschließend für 2-3 Minuten auf höchster Leistung mixen.
  3. In ein Glas füllen und genießen!

Hinweise

*Zur Verwendung von heißem Tee im Mixer bitte die Hinweise zur Zubereitung im Artikel beachten! Wenn eine der Zutaten als Saft zugegeben werden soll, dann jeweils 125 ml (1/2 cup)

Warmer Tee-Smoothie mit Karotte, Ingwer und Orange - Bild 6

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Heike

Friday 2nd of October 2020

Hallo Heidi, danke für deinen Newsletter, der gerade nochmal auf dieses tolle Rezept hingewiesen hat (jetzt zur Erkältungszeit besonders hilfreich). Ich machte täglich einen smoothie und wenn er mir nicht sämig genug ist, füge ich Haferflocken hinzu. Das gibt nochmal einen guten Schub Eisen und Ballaststoffe und der Mixer pulverisiert die Flocken gut genug, dass sie nicht stören. Kann ich mir bei soviel Flüssigkeit, wie dem obigen Rezept auch gut vorstellen (besonders wenn Karotten oder Orange als Saft zugefügt werden). Liebe Grüße, und einen möglichst erkältungsfreien Herbst, Heike.

Nicole Parthier

Saturday 23rd of September 2017

Hallo,

dies ist ein sehr schönes Rezept!

Ich wollte nur eine kleine Ergänzung aus der gastronomischen Bezeichnung zur Zerteilung von Orangen anmerken: Man nennt das aufschneiden der Orangen so wie es in der Anleitung beschrieben ist "filetieren" und dementsprechend sagt man dann zu den Orangenstucken "OrangenFilets"

Über dein Engagement bin ich total begeistert! Hoffentlich lese ich noch viele Rezepte dieser Art ! Viele liebe Grüße

Nicole Parthier

Heidi Rabbach

Saturday 23rd of September 2017

Liebe Nicole, Vielen Dank für den Kommentar und die Aufklärung! Mir war der Begriff zwar vertraut, aber ich fand ihn immer abschreckend - irgendwie klingt es nicht nach etwas, das der Durchschnittsmensch in der heimischen Küche mal so eben macht ;) Umso besser zu wissen, dass es doch geht! Liebe Grüße, Heidi

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