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Weihnachtsdekoration sinnvoll verstauen

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Wie sich Deine Weihnachtsdekoration so aufräumen lässt, dass Du zuhause Platz und Ordnung schaffen kannst, alles praktisch verstaut ist und die Adventsdeko beim nächsten Mal leicht aufgebaut wird, das erfährst Du hier. 

Weihnachtsdekoration sinnvoll verstauen - Bild 1

Nach einer langen Advents- und Weihnachtszeit wie der letzten empfinde ich bereits am ersten Januar das Bedürfnis nach Befreiung. So sehr ich die gemütlichen Lichter und wohlige Atmosphäre auch genieße, sechs Wochen vom ersten Advent bis Neujahr ist dann auch für mich eher zu viel des Guten. Vielleicht ist ein wesentlicher Aspekt an meiner frühen Bereitschaft alles wieder weg zu packen die deutlich größere Ruhe und Entspanntheit, in der ich Weihnachten zum ersten Mal genießen konnte. Normalerweise war ja für mich erst Heiligabend an ein Aufatmen und bewusstes Einsaugen der weihnachtlichen Umgebung zu denken und so fiel es mir schwer, nach all der Arbeit und kurzen Genusszeit schon so schnell Abschied zu nehmen.

Weihnachtsdekoration sinnvoll verstauen - Bild 2

Um diese äußerst angenehme Erfahrung zu wiederholen geht die Vorbereitung für das nächste Weihnachtsfest bereits beim Wegpacken los. In der Artikelreihe „Weihnachten vereinfachen“ habe ich im Laufe der Vorweihnachtszeit bereits meine Tipps weitergegeben, die sich auf die unmittelbaren Vorbereitungen beziehen. Das Einpacken ist der letzte Schritt auf dem Weg zu größerer Gelassenheit in der nächsten Adventszeit und ich fasse zusammen, welche Aspekte ich als hilfreich empfunden habe.

Auswertung

Eine halbe Stunde mit Zettel und Stift kann den Unterschied zwischen gehetzter Stress-Weihnacht und entspannter Adventsatmosphäre bedeuten. Im zweiten Teil der Serie beschrieb ich, wie superfrühe Planung Weihnachten zu einer komplett neuen Erfahrung werden lassen kann. Die darin erwähnte Liste kommt jetzt zum Einsatz. Doch auch wenn Du es verpasst hast Dir Notizen zu machen, kannst Du noch quer einsteigen. Gehe in Gedanken die Wochen vor dem Fest in Ruhe durch und notiere Dir alles das, was für Stress gesorgt hat und was gut lief. Auch neue Traditionen oder Details zur Deko kannst Du Dir notieren, denn manchmal staunt man, wieviele scheinbar unvergessliche Einzelheiten plötzlich im nächsten Jahr fraglich sind. Hier sind Beispiele, die Du je nach Vorliebe für Details und Pläne grob oder ganz genau für Dich abwandeln kannst:

  • Der Weihnachtsbraten war dieses Jahr besonders gelungen? Notiere Dir das Rezept oder wo Du es gefunden hast auf Deiner Liste.
  • Die Heiligabend-Tradition mit sehr kleinen Kindern ist noch in Ausarbeitung? Schreib Dir auf, in welcher zeitlichen Abfolge Ihr durch den Tag gegangen seid, was davon wieder so gemacht werden soll und was beim nächsten Mal anders laufen soll.
  • Extra Deko an einer bestimmten Stelle der Wohnung hättest Du schön gefunden? Halte fest, was Du Dir vorstellst und dafür noch besorgt werden muss.

Diese Liste packst Du ganz obenauf in einer der Box, in der Weihnachtssachen verstaut werden und die mit zu den ersten gehört, die ausgepackt werden (also bei den meisten wahrscheinlich nicht der Baumschmuck). Damit bist Du direkt am Beginn der Adventszeit auf dem Laufenden und kannst entsprechende Vorbereitungen rechtzeitig einplanen.

Außerdem nimmst Du am besten einen Kalender zur Hand und überlegst, welche Dinge wann im Jahr superfrüh in Angriff genommen werden sollen, um den Stress aus der Weihnachtszeit zu verbannen. Ein Beispiel:

  • Um lange Warteschlangen in der Post-Filiale zu vermeiden, bis wann möchtest Du Päckchen und Weihnachtskarten auf den Weg gebracht haben? Notiere Dir „Weihnachtspost wegbringen“ in der entsprechenden Kalenderwoche als Aufgabe.
  • Um das zu schaffen, wann musst Du beginnen alle Karten zu schreiben oder Geschenke einzupacken? Halte das als Aufgabe in der entsprechenden Kalenderwoche fest.
  • Damit das funktionieren kann, bis wann sollten idealerweise Karten/Briefmarken/Geschenke besorgt sein? Halte das wieder als Aufgabe fest.
  • Wann müsstest Du beginnen, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken, damit Du in Ruhe alles besorgen kannst? Du errätst es bestimmt schon – halte eine Notiz dazu im Kalender fest (und ja, August ist dafür völlig okay!)

Wie bereits erwähnt war für mich der Schlüssel zum Erfolg, reichlich Zeit für jeden Schritt einzuplanen. Dadurch hatte ich Aufgaben schon auf meinem Radar und selbst wenn es zu Verzögerungen kam war ich immer noch früh dran.

Sinnvolles Einpacken der Weihnachtsdekoration

Viele machen das bestimmt schon immer so und fragen sich, warum das Einpacken überhaupt ausdrückliche Erwähnung erfordert. Ich vermute jedoch, dass es noch andere so wie mich gibt, die den einen oder anderen Trick zur Vereinfachung durchaus gebrauchen können. Hier sind meine Tipps zur Vereinfachung, die ich in den letzten Jahren von anderen aufgesogen und erleichtert umgesetzt habe:

Weihnachtsbeleuchtung:

  • Lichterketten lassen sich super verstauen, wenn sie auf ein Stück Pappe aufgerollt werden, aus dem an strategischen Punkten Ecken ausgeschnitten wurden.
  • Auf der Pappe lässt sich auch gleich noch notieren, wieviele Lämpchen oder welche Farbe die Lichterkette hat und wofür sie verwendet wurde
  • Alle Verlängerungen, Klettbänder zum Fixieren, benötigte Haken werden direkt mit dazu gepackt
  • Steckdosenadapter und Fernbedienung werden (sofern sie nicht das ganze Jahr über sowieso in Gebrauch sind) ebenfalls mit dazu gepackt.
  • Die Lichterkette für den Baum wird mit dem übrigen Baumschmuck zusammen in eine Kiste gepackt, es sei denn der Weihnachtsbaum wird direkt am Beginn der Adventszeit geschmückt
  • Notiere Dir im Kalender, in der Woche vor dem ersten Advent genügend Batterien (Anzahl und Sorte) oder neu benötigte Lämpchen zu besorgen, damit Du beim Schmücken nicht ins große Suchen, Grübeln oder Stocken gerätst

Deko:

  • Um Dir für den Rest des Jahres mehr Luft zu verschaffen und unnötiges Suchen zu ersparen, packe alles weihnachtliche Geschenkpapier, Anhänger, Aufkleber in eine Box
  • Tischdecken, Servietten und Tischdeko kommen in eine beschriftete Tüte (oder ausrangierte Geschenktüte) – natürlich nur die ausdrücklich weihnachtlichen Exemplare, mit denen man bis dahin nichts anfängt 😉

Sonstiges:

  • Adventskalender, Weihnachts-CD’s, Kinderbücher, Spielzeuge und Puzzles, die ausdrücklich weihnachtlich gestaltet sind, werden auch direkt mit eingepackt
  • Plätzchendosen können, wenn möglich, ineinander aufbewahrt werden oder als Aufbewahrung für weihnachtsliche Ausstecher, Oblaten oder Weihnachtsstreusel dienen
  • Es kann sich anbieten diese Dinge separat und obenauf zu stapeln, weil man je nach Beginn von Dezember/Adventszeit die Keksdosen oder Adventskalender schon benötigt, bevor man bereit ist zu dekorieren (zum Beispiel indem man einen Großteil des Plätzchenbackens aus der Weihnachtszeit auslagert)

Alle Boxen, Tüten oder Kisten werden dann seitlich mit einem Hinweis auf den Inhalt beschriftet, damit man gezielt eins nach dem anderen hervorholen kann. Ich finde Abklebeband aus dem Baumarkt sehr hilfreich dafür, weil es keine Klebstoffspuren auf Boxen usw. hinterlässt und sich gut mit einem Marker beschriften lässt.

Und damit bist Du vorbereitet und kannst Dich auf ein deutlich entspannteres Weinachtsfest freuen!

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