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Resteverwertung: tolle Ideen, wie du diese 5 Lebensmittel vor dem Müll retten kannst

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Lebensmittel wegwerfen, das ist für mich immer ein ziemlicher Angang. Mit dem Bild verhungernder Kinder im Hinterkopf, fühlt es sich einfach nur falsch, verschwenderisch und unnötig an. In meinem Fall gehen viele Reste zu den Hühnern, aber diese Möglichkeit hat natürlich nicht jeder. (Trotzdem eine klare Empfehlung zur eigenen Hühner-Haltung!) Daher möchte ich dir (und mir) heute ein paar Ideen zur Resteverwertung an die Hand geben, damit ab jetzt weniger Lebensmittel im Müll landen.

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#1 Müsli

Müsli ist immer so eine Sache. Auf der Suche nach der Lieblingssorte kann man da häufig auch mal daneben liegen und eins kaufen, das nicht schmeckt, komische Kerne drin hat, oder Rosinen, oder… Und dann steht dieses ungewollte Müsli einsam im Schrank und wandert immer weiter in Richtung Schrankrückwand. Um das zu verhindern, möchte ich dir hier ein paar Vorschläge machen, wie man im Sinne der Resteverwertung dieses Müsli noch retten kann:

Resteverwertung

#2 Bananen

Bananen sind eine besondere Herausforderung, finde ich. Denn sie haben diesen besonders kurzen „Sweet Spot“ zwischen zu grün und überreif. Den gilt es zu treffen, wenn ich sie meinen Kindern in die Brotdose für die Schule einpacke.

Ist dieser Punkt des perfekten Reifegrades überschritten, muss ich mir schon etwas einfallen lassen, um die Bananen weiter zu verwerten. Natürlich gibt es das gute alte Bananenbrot, aber das finde ich so derart ausgelutscht und auch ehrlich gesagt nicht übermäßig lecker, dass ich dir hier lieber noch andere Tipps zur Resteverwertung geben möchte:

#3 Brot

Auch wenn ich mit meiner Methode, Brot nebenbei zu backen immer schnell für leckeres und frisches Brot sorgen kann, gibt es doch manchmal auch Reste, aus denen ich dann etwas Leckeres machen möchte. Daher sind hier meine Top-Tipps für die Resteverwertung von Brot:

Resteverwertung

#4 Reis

Reis ist eine beliebte Sättigungsbeilage. Daher ist es manchmal einfach schwierig, die richtige Menge abzuschätzen und gerne bleiben Reste übrig. Stelle den Reis abgedeckt in den Kühlschrank (am besten möglichst bald nach dem Kochen, denn im Reis bilden sich schnell Keime), bis du ihn weiterverwerten möchtest. Hier kommen ein paar Ideen, was du mit Resten noch Leckeres machen kannst:

#5 Gekochte Pasta

Auch Nudeln sind ein häufiges Überbleibsel. Aber mir diesen leckeren Ideen zur Resteverwertung kommst du vielleicht sogar in Versuchung, extra zu viel Pasta zu kochen:

Hinweis: Lass deine Nudelreste nach dem Kochen nicht lange draußen rumstehen, sondern verpacke sie zeitig in einem sauberen Behälter und stelle ihn in den Kühlschrank. Du solltest die Pasta nicht länger als drei Tage aufbewahren.

Resteverwertung

Statt Resteverwertung: Lebensmittelreste vermeiden

Diese Tipps zur Resteverwertung können dir helfen, Müll zu vermeiden und Geld zu sparen. Ich möchte dir aber auch noch ein paar weitere Anregungen geben, wie du grundsätzlich vermeiden kannst, dass Lebensmittelreste anfallen:

  • Geh mit einem Einkaufszettel einkaufen
  • Plane deine Mahlzeiten so, dass du eventuell anfallende Reste direkt mit verbrauchen kannst
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein „Ich werde an dem Tag definitiv schlecht“ Datum! Du kannst auch nach diesem Datum noch Produkte vor dir haben, die völlig in Ordnung sind. Schau sie dir gut an, rieche daran, probiere eine kleine Menge. Ist noch alles gut? Wunderbar!
  • In Unverpacktläden kannst du wunderbar Zutaten in genau den Mengen kaufen, die du brauchst. So kannst du auch neue Rezepte testen mit Zutaten, die du vielleicht nicht Zuhause hast und hast danach keine Reste rumstehen, weil du eine größere Packung im Supermarkt kaufen musstest.
  • Lagere trockene Zutaten wie Mehl, Nüsse, Reis, Pasta etc. gut verpackt, damit sich keine Schädlinge einnisten können.
  • Achte darauf, nach dem Einkaufen die Kühlkette nicht zu unterbrechen, vor allem bei Fleischwaren. Nimm bei warmen Temperaturen eine Kühltasche für diese Einkäufe mit.

Welcher ist dein Lieblings-Tipp, um Lebensmittelreste zu verwerten oder zu vermeiden?

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